Thomas Zitzwitz
"Painting's Prospects"
25 JUN 10 - 24 JUL 10

o.T.
2010
Acryl auf Leinwand
118 x 191 cm

o.T.
2009
Acryl auf Leinwand
67 x 85 cm

o.T.
2008
Acryl auf Leinwand
118 x 191 cm

o.T.
2008
Acryl auf Leinwand
123 x 87 cm

o.T.
2010
Acryl auf Leinwand
118 x 191 cm

o.T.
2008
Acryl auf Leinwand
191 x 118 cm

o.T.
2008
Acryl auf Leinwand
31 x 37 cm

o.T.
2009
Acryl auf Leinwand
71,5 x 91,1 cm

o.T.
2009
Acryl auf Leinwand
177 x 126 cm

o.T.
2009
Acryl auf Leinwand
83 x 102 cm

o.T.
2010
Acryl auf Leinwand
165 x 175 cm

o.T.
2010
Acryl auf Leinwand
118 x 191 cm

o.T.
2008
Acryl auf Leinwand
191 x 118 cm
Die Gemälde von Thomas Zitzwitz gehen eine ständige Befragung früherer und zeitgenössischer Maltechniken ein. Angeregt durch amerikanische Maler der 1960er Jahre, sowie durch Simon Hantai, der als Pionier der sogenannten crumble paintings gilt, bei der Leinwände zunächst zerknüllt und dann bemalt oder besprüht werden, hat auch Zitzwitz in sein vielschichtiges Malereispektrum verwandte Techniken integriert. Im Vordergrund steht bei ihm das Prozesshafte, die Bewegung. Der Zufall wird als Gestaltungsmittel eingesetzt.
Neben amerikanischen Vorbildern spielt für Zitzwitz immer auch die Auseinandersetzung mit den bewegten Bildern des Films eine Rolle, wie seine frühen Videoarbeiten zeigen.
Entscheidend für eine ästhetische Erfahrung seiner Malerei ist, dass das Gemälde sich jeder einfachen Identifikation entzieht; dass es sich nicht als simples Objekt erfassen und begreifen lässt, sondern das Auge in einen Prozess verwickelt. Indem das Gemälde sich unter dem Blick verändert, indem es ausweicht, auf die visuelle Befragung unterschiedliche Antworten gibt, nimmt es eine Vieldeutigkeit an, die sich kaum beherrschen lässt.